Durch die Einwirkung von Hitze und Feuchtigkeit wird der Zellwandaufbau des Holzes derart verändert, dass seine Wasseraufnahmefähigkeit stark eingeschränkt ist. Auf den Einsatz umweltbelastender Chemikalien wird bei der Behandlung gänzlich verzichtet - das Ergebnis bleibt jedoch dasselbe. Die Wärmebehandlung verbessert die Widerstandsfähigkeit und verlängert die Lebensdauer des Werkstoffes.
Weitere Vorteile sind die erhöhte Dimenssionsstabilität durch Reduzierung der Ausgleichsfeuchte, pflegeleichte Wartung und ein reduziertes Quell- und Schwindverhalten. Die nach einiger Zeit (ca. 12 Monate) auftretende Vergrauung ist erwünscht und lässt ein silbergraues, rustikales, nicht astfreies Erscheinungsbild enstehen. Die gebürstet Oberfläche besitzt neben einer schöneren Optik weniger Splitter bzw. Schiefer. Ebenso ist die Oberfläche härter, da nur die härteren Jahresringe stehen bleiben.
Dank der großen Hitze zeigt sich eine verbesserte Residenz gegenüber Fäulnis, Pilzbefall und Witterungseinflüssen - dadurch wird Thermoholz der ideale Werkstoff für den Innen- und Außenbereich und universell einsetzbar: Terrassenböden, Fassaden, Zaunbretter, Innenverkleidungen, um nur einige Anwendungsbeispiele zu nennen.
Zudem stellt das aus heimischen Wäldern stammende Thermoholz eine umweltfreundliche Alternative zu weit gereisten Tropenhölzern dar.
Auf Anfrage bieten wir auch thermobehandelte Esche, sowie andere Holzarten mit dieser Behandlungsart, an.